NAD+ ist ein Coenzym, kein Peptid — die Kategorie zuerst richtig setzen
Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid — NAD+ — ist ein Dinukleotid. Zwei über Ribose verknüpfte Nukleotide (eines auf Nicotinamid, eines auf Adenin basierend), verbunden durch eine Phosphatbrücke. Es ist keine Kette aus Aminosäuren, hat keine Peptidbindung und wird nicht durch Festphasen-Peptidsynthese hergestellt. Es unter einem Menüpunkt „Peptide“ zu führen, ist eine Gewohnheit des Online-Handels und kein Abbild seiner Chemie.[1][3]
Warum die Genauigkeit zählt: Die Sprache der Peptidqualität (HPLC-Reinheit, Identität per LC-MS, Sequenzbestätigung) lässt sich nicht sauber auf ein niedermolekulares Coenzym übertragen. Die Qualität von NAD+ liest sich über pharmakopöische Reinheitsprüfungen, Identität per NMR oder Massenspektrometrie und Endotoxin- oder Sterilitätsprüfungen für jede injizierbare Form — andere Methoden, derselbe Anspruch, zu wissen, ob das Molekül auf dem Etikett auch das im Vial ist.[11]
Dieser Leitfaden behandelt NAD+ als das, was es ist: ein Coenzym im Zentrum der Deacetylierungs- und DNA-Reparaturarbeit, die die heutige Biologie eines langen gesunden Lebens ausmacht, verpackt in Darreichungsformen von oralen Vorstufen bis zur direkten Injektion, mit sehr unterschiedlichen regulatorischen und pharmakokinetischen Profilen.[1]
